Ergebnisse der SSP-Umfrage zum Schul-Restart nach Ostern

In der beigefügten Datei befinden sich die Umfrageergebnisse nach Auswertung aller Antworten der SSP Umfrage NACH der „Telegram-Attacke“, in der über eine öffentlichen Telegram-Nachricht womöglich in Kreisen von Corona-Maßnahmen-Gegnern dazu aufgerufen worden war, die Umfrage der SSP Soest für Eltern Soester Schulkindern für die Verbreitung ihrer schon eher zweifelhaften zumindest aber fragwürdigen Gedanken zu verwenden. Das war so nicht vorgesehen und die Umfrage wurde daher zu diesem Zeitpunkt „auf Null gesetzt“. Die Darstellung/Interpretation erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen und umfasst auch die Klartext-Antworten, natürlich anonymisierten, falls Benutzerdaten oder Schulen angegeben worden waren. Sollten versehentlich noch persönliche/schulische Daten vorhanden und uns das trotz intensiver Untersuchung nicht aufgefallen sein, so informieren Sie uns bitte umgehend: info@stadtschulpflegschaft-soest.de

Die Eltern halten das Testen überwiegend für sinnvoll, würden aber die Kinder u. U. tendenziell auch ohne die Tests in die Schule gehen lassen, dann aber auch mit ungutem Gefühl. Ca. ein Drittel der Eltern würde die Kinder aber auch gerne gar nicht testen lassen. Die Informationspolitik hinsichtlich der Testdurchführung oder dem Umgang mit positiven Ergebnissen ist überwiegend in Ordnung bist ganz gut. Das Verfahren wird mehrheitlich akzeptiert. Uneinheitlich denken die Eltern über den Start nach den Osterferien: Ein Drittel findet es gut bis ok, ein Drittel in Ordnung und ein Drittel findet es nicht gut. Beim Schulbesuch ist die Sicherheit den meisten Eltern sehr wichtig, allerdings findet ein Teil auch, dass ohne Tests Schule möglich sein muss und ein kleiner Teil will Distanzunterricht in jedem Fall. Bei den Bedenken hinsichtlich der Testungen findet sich eine Bandbreite von Meinungen, die gut im Ergebnis nachgelesen werden können. Es gibt Kritik hinsichtlich der Testgenauigkeit, des Datenschutzes, der Verletzungsgefahr, des „ungeeigneten Personals, also der Lehrer*innen“ und des Infektionsrisikos, wenn die Kinder bei den Tests keine Maske tragen. Ebenfalls sehr differenziert fällt das Urteil zum Schulstart nach Ostern aus, wobei hier doch die Kritik am Schulministerium betont wurde. Schulen sind aber auch klar gelobt worden für den Umgang mit der schwierigen Situation, wobei durchaus vereinzelt auch Kritik an allen Spielformen des Unterrichts (Distanz-, Video-, Wechsel-, Präsenz.) geübt wurde. Viel Veränderung von Woche zu Woche bei schlechter Planbarkeit und so gut wie keiner Perspektive war vielleicht eines der Hauptanliegen.

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